Geschichtliches

Zerxten
Das über 600 Jahre alte Rittergut lag im "Gottesländchen" Kurland, nahe Tuckum                        ( (Tukums/ Lettland).
Es befand sich von 1422 bis ca.1760 im Besitz der Familie von Torck.
Es wurde 1760 an Familie von Hahn veräußert, die es 1794 an Ernst Johann von Kleist auf Leegen und Apsen, für 190000 fl. Alb. verkauften.
Ernst Johann erhob das Gut 1801 zum Fideikomiss und wurde somit der erste Majoratsherr von Zerxten.
1797 wurde das Kurland von Russland anektiert und somit eine russische Provinz mit Sonderrechten und Pflichten gegenüber dem Zaren.
1904 brach die russische Revolution aus, welche auch das Kurland betraf.
Viele Güter wurden überfallen und in Brand gesteckt.
Zerxten wurde davon verschont.
Aber schließlich, im eisigen Januar 1919, musste der vierte Majoratsherr, Wilhelm (*19.11.1853 Zerxten+19.07.1932 in Rostock) mit vielen anderen Adeligen,seiner Tochter Lilly, seiner Nichte Rena von Klopmann und seiner Schwiegertochter Wilhelmine von Klopmann ( mit ihrem Baby Hans-Jürgen, der diese Flucht nicht überlebte), im Schlitten fliehen.
Die Rote Armee überfiel das Kurland, um das Land vom deutschen Adel zu "befreien".
In Tuckum, wie im ganzen Kurland und Estland, wurden die Deutschen verschleppt, gefoltert und ermordet.
Schliesslich, nach dem ersten Weltkrieg (Juli 1914 - November 1918) und nach dem lettischen Unabhängigkeitskrieg (Dezember 1918-August 1920) wurden die Güter enteignet.
Dem vierten Majoratsherr blieben von 2780 ha Land, noch 50ha.
Sein Sohn Ewald blieb mit seiner Familie bis 1939 in Mitau, wo sie dann nach Polen umgesiedelt wurden.

Mit der Gneisenau ging es von Riga nach  Gdingen (Gotenhafen, Gdynia bei Danzig), um dann nach Greifswald weiter geschickt zu werden, wo sie schließlich eingebürgert wurden.
Dann ging es mit den vier Kindern zurück nach Polen, nach Lodz-Litzmannstadt, wo ihnen ein Gut zugeteilt wurde, das den Polen von Hitler fortgenommen wurde.
Ewald wurde im Januar 1945 von den Russen erschossen. Seine Familie  und die Hofesleute mussten  bis 1945 auf dem Gut  bleiben. Sie durften das Gut erst verlassen, als die Russen kamen.
Über Umwege gelangen sie nach Berlin, um dann in Süddeutschland zur Ruhe zu kommen.
Der jüngste Sohn Horst Ernst Georg Magnus gründete in Schleswig-Holstein eine Familie.

Die Familie von Kleist
Dank der unermüdlichen Arbeit des Familienverbandes (https://www.v-kleist.com)                       ( Entstehung am 16.Juni 1857 )  ist UNSERE Familiengeschichte erforscht und archiviert.
Die Kleists sind slawischer (oder auch wendischer) Herkunft. Ihre erste urkundliche Erwähnung findet man 1289 in Belgard (pol. Bialogard) in Pommern.
Die Erste Generation war  Klest de Densin. 
Klest de Densin war ein Ministeriale zu Belgard und wurde mit einem Teil dieser Ortschaft belehnt. 
In dem Kleistschen Dorf Wutzow wurde sein Siegelpetschaft gefunden, welches beweißt, das er der die erste Generation ist. 
Seine Söhne Prissibur und Dubbeslaff ( von Kleist) gründeten fünf Linien:
Dubbeslaff gründete Tychow und Dubberow.
Prissibur Muttrin, Damen und Russchütz Dargen.
1477 erhielten die Kleists die Gesamtbelehnung für ihre pommerschen Güter.
Der kurländische Seitenzweig entspross aus Christian Ewald, *1680,+ 1708. 
Er wurde ,1690, auf dem Gut Grünhof (Grünfeldt) sesshaft.
Hier wurde Friedrich Casimir geboren, zukünftiger Herr von Leegen und Apsen, Kreutzburg und Kerklingen.
                                               hier das Wappen der Barone von Kleist:

Es entstanden unter anderem in Kurland, Estland, Litauen, Livland und Pommern zahlreiche Burgen des

Deutschen Ordens (Gründung Ende des 12. Jahrhundert und endete mit der Reformation).

Die baltische Ritterschaft "verwaltete" weiterhin die Ritter-Geschlechter.

Das Ritterhaus befand sich in Mitau (Jelgava ).

Auch die von Kleists gehörten zur baltischen Ritterschaft.

Im Jahr 1634 ( 1620,1634) wurden die Adelsmatrikel (Adelsbücher) in Kurland fertiggstellt und schlossen 

115 Geschlechter ein.

Natürlich fühlten sich die, seit jahrhunderten, lebenden Deutschen dem Land verbunden.

Sie wurden Deutsch-Balten und stellten einen grossen Einfluss dar.

Sie stellten den Adel und den Großteil des Bürgertums in Kurland, Semgallen, Livland und Estland.

 

                                                                            Die Deutsch-Balten:

 

eine spannende Deutschbaltische Erzählung:
ein baltendeutsches Schicksal 
Mine von Kleist    
*1895 +1961
 

Die Neuauflage                                                 ist  erhältlich als  E-Book bei           Amazon Kindl                          Preis 5,95€ 257 Seiten

als gebundene Ausgabe DIN A4:         ein baltendeutsches Schicksal, Mine von Kleist,                   ISBN: 9783758406799                                                          Preis 34,00 €     260 Seiten.                                                       Die gebundene Ausgabe ist lesefreundlich, in Times New Roman 14, verfasst worden.

und als Taschenbuch (Amazon)                   ISBN 978-3-00077722-6    Preis 14,50 €

Worum geht es genau?

Dieser Roman erzählt biografisch eindrucksvoll einen vergessenen Teil deutscher Geschichte über das Kurland und den Deutschbalten. 

Die Baronin Wilhelmine von Kleist, meine Großmutter, wird zu Zeiten Rasputins, Zar Nikolaus dem II., Lenins, der Russischen Revolution, Trotzkis, Stalins, der Roten Armee, der Bolschewiken, des Ersten Weltkrieges, des lettischen Unabhängigkeitskrieges, der Verfolgung des Adels und der Juden, der Tscheka, des Zweiten Weltkrieges und Hitlers, geboren.

Sie beschreibt spannend, ohne Partei ergreifen zu wollen und ohne Vorwürfe zu erheben, die Geschehnisse in Kurland und die Folgen für ihre Familie von 1904 bis 1945.

 

Wie ist er entstanden?                                                                                                                                                                                                                       

Manches, die Stationen ihres Lebens, ist aus der Familie überliefert worden.                                                                                               Vieles habe ich in den letzten fünf Jahren sehr sorgfältig recherchiert. Weniges habe ich mir ausgedacht, um den Roman schreibbar zu machen.  Der Wahrheitsgehalt entspricht 95 %.

 

 

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